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Parabase.
f. [gr. = das Vorrücken, auch: Abschweifung], eines der Bauelemente der altatt. Komödie … Chor und Chorführer wenden sich unmittelbar ans Publikum, um zu aktuellen polit., sozialen oder auch kulturellen Ereignissen und Problemen Stellung zu beziehen oder die Absichten des Dichters zu interpretieren (die Komödienhandlung geht währenddessen als >verdeckte Handlung< weiter).
Metzler Literatur Lexikon
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Die Edition Parabasen wird vom IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften herausgegeben. Sie versteht sich als Forum für aktuelle Debatten in Kultur und Kulturwissenschaften. Die AutorInnen der Buchreihe sind sowohl NachwuchswissenschafterInnen als auch renommierte WissenschafterInnen, die am IFK tätig waren.
(Seit dem Jahr 2003 erscheinen die "Parabasen" bei Rombach in Freiburg im Breisgau).


Unheimliche Nachbarschaften Helmut Lethen
Unheimliche Nachbarschaften
Essays zum Kälte-Kult und der Schlaflosigkeit der Philosophischen Anthropologie im 20. Jahrhundert

Freiburg im Breisgau: Rombach 2009. 236 Seiten, broschiert
EUR 39,10
ISBN 978-3-7930-9599-6
Der Band "Unheimliche Nachbarschaften. Essays zum Kälte-Kult und der Schlaflosigkeit der Philosophischen Anthropologie im 20. Jahrhundert" wurde soeben in der IFK_Buchreihe Edition Parabasen/Rombach Verlag veröffentlicht.

Das Buch versammelt Vorträge und Essays aus dem Zeitraum 1984 bis 2006. Sie tauchen in die Sphäre des Austauschs ein, in der Radikale, die politisch durch Welten voneinander getrennt waren, lebhaft miteinander kommunizierten. Da wir Vertrautem auf feindlichem Terrain begegnen, kommt uns der Austausch heute unheimlich vor.


Unterschicht Rupert Gaderer
Poetik der Technik
Elektrizität und Optik bei E.T.A. Hoffmann

Freiburg im Breisgau: Rombach 2009. 248 Seiten, broschiert, 27 s/w Abb.,
5 Farbabb.
EUR 39,10
ISBN 978-3-7930-9574-3
Gespenster gehen um in Europa. Sie verschwinden so abrupt wie sie auftauchen. Auch der Medientechniker E.T.A. Hoffmann (1776-1822) lässt sie in einer Berliner Winternacht erscheinen, und zwar mittels elektronischen, optischen und mechanischen Apparaturen. Bei dieser Inszenierung von technischem Wissen, die sich gleichsam als ein oszillierendes Ereignis zwischen "Geistererscheinung" und "physikalischem Experiment" zeigt, nimmt die Studie ihren Anfang. Sie führt weiter zu E.T.A. Hoffmanns Rezeption elektrotechnischer und optischer Diskurse, ihrer Poetisierung und der Produktion von technischen Wissenshorizonten in seinen Romanen, Märchen und Erzählzyklen.


Unterschicht Rolf Lindner/Lutz Musner (Hg.)
Unterschicht.
Kulturwissenschaftliche Erkundungen der "Armen" in Geschichte und Gegenwart.

Freiburg im Breisgau: Rombach 2008. 141 Seiten, broschiert
EUR 24,70
ISBN 978-3-7930-9519-4
Der vorliegende Band versammelt aktuelle wie historische Analysen der "Armen" und der sozialen Unterschichten und untersucht diese Phänomene unter einem kulturwissenschaftlichen Blickwinkel. Damit soll nicht nur ein besseres Verständnis der gesellschaftlichen Erscheinungsformen von Armut und sozialer Ausgrenzung ermöglicht werden, sondern auch jene Formen von Macht, Herrschaft und struktureller Ungleichheit in ihren diskursiven und symbolischen Artikulationen sichtbar gemacht werden, die es in geschichtlichen und zeitgenössischen Kontexten ermöglichen, gesellschaftliche Unterschichten sozial und kulturell zu marginalisieren und staatlich zu verwalten. Der Band versteht sich somit auch als ideologiekritischer Beitrag zur gegenwärtigen Debatte über die Flexibilisierung und Prekarisierung der Arbeitsmärkte und das Entstehen einer neuen breiten Schicht der "working poor", die die Risiken struktureller Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt in eine Rhetorik individuellen Versagens übersetzt und dadurch entpolitisiert.


Musikstadt Wien Martina Nußbaumer
Musikstadt Wien.
Die Konstruktion eines Images

Freiburg im Breisgau: Rombach 2007. 393 Seiten, broschiert
EUR 39,10
ISBN 978-3-7930-9472-2
Wien ist die "Stadt der Musik". Das ist nicht nur in der internationalen Wien-Wahrnehmung so, sondern auch im Selbstverständnis der Stadt Wien und des "Musiklandes Österreich". Zur touristischen Vermarktung der "Musikstadt Wien" und ihrer erfolgreichen Nutzbarmachung für unterschiedliche Identitätspolitiken im 20. Jahrhundert – vor allem in politischen Umbruchzeiten – gibt es bereits einige Untersuchungen. Nun aber hat die Kulturwissenschafterin Martina Nußbaumer ein Buch vorgelegt, in dem erstmals den Umständen nachgegangen wird, unter denen das Bild der "Musikstadt Wien" entstand. Dabei gibt die Autorin überraschende Aufschlüsse darüber, wie sehr dieses Bild Ergebnis einer Konstruktion ist.

Martina Nußbaumer lebt und arbeitet als Historikerin, Kulturwissenschafterin und Wissenschaftsjournalistin in Wien. Forschungsschwerpunkte: Geschichts- und Identitätspolitik, Stadtkultur. Im Studienjahr 2003/2004 war sie IFK_Junior Fellow.


Kultur und Krieg Andre Gingrich, Thomas Fillitz, Lutz Musner (Hg.)
Kulturen und Kriege.
Transnationale Perspektiven der Anthropologie

Freiburg im Breisgau: Rombach 2007. 100 Seiten, broschiert
EUR 24,70
ISBN 978-3-7930-9487-6
Anthropologie und Kulturwissenschaften setzen mit diesem Band ihre Dialoge zum Thema der Gewalt als Teil des menschlichen Daseins fort. Europäische und amerikanische AutorInnen spannen dabei den Bogen von der Antike über das historische Polynesien bis zum 20. Jahrhundert: Dabei werden die Konturen einer neuen "politischen Anthropologie" erkennbar, die das Ringen um Frieden und die Austragung von Konflikten als Teil jeder Form menschlichen Handelns versteht, und nicht bloß als jenes von spezialisierten politischen Institutionen.

Die Herausgeber Andre Gingrich und Thomas Fillitz sind führende Vertreter der Wiener Kulturanthropologie, Lutz Musner ist Programmleiter und stellvertretender Direktor des IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften. Seit dem Jahr 2002 veranstalten das Wiener Institut für Kultur- und Sozialanthropologie und das IFK gemeinsam die "Eric Wolf Lectures". Damit wird eines Pioniers der heutigen, global orientierten Forschung zu Gewalt und Gewaltbeilegung gedacht. Die Beiträge des Bandes stammen von den Herausgebern, Eric Wolf selbst sowie von Sydel Silverman und Marshall Sahlins.


Aporien des Gedenkens Dirk Rupnow
Aporien des Gedenkens
Reflexionen über >Holocaust< und Erinnerung

Freiburg im Breisgau: Rombach 2006. 202 Seiten, broschiert
EUR 28,80
ISBN 3-7930-9466-9
Der vorliegende Band versucht, Schlaglichter auf die besonderen Probleme und Herausforderungen der Darstellung, Erforschung und Aufarbeitung des von Deutschen und Österreichern initiierten und mit ihren Komplizen durchgeführten Massenmords an den europäischen Judenheiten zu werfen. Vor allem die Komplizenschaft der Institutionen, Methoden und Diskurse, die wir für die Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen gebrauchen, mit den NS-Verbrechen selbst wir immer noch häufig übersehen. Die Reflexionen über Repräsentationen des >Holocaust< in Museen, in der Literatur, im Film, in der Bildenden Kunst und nicht zuletzt in der Geschichtsschreibung stellen zugleich Selbstreflexionen der eigenen Tätigkeit als Historiker dar.

Dirk Rupnow lebt und arbeitet als Historiker und Kulturwissenschafter in Wien. Im Jahr 2000/2001 war er IFK_Junior Fellow.


Alois Riegl und die Kunstgeschichte als Kulturgeschichte. Georg Vasold
Alois Riegl und die Kunstgeschichte als Kulturgeschichte.
Überlegungen zum Frühwerk des Wiener Gelehrten

Freiburg im Breisgau: Rombach 2004. 153 Seiten, broschiert
EUR 24,70
ISBN 3-7930-9402-2
Mit seiner heute weitgehend vergessenen Schrift "Volkskunst, Hausfleiß und Hausindustrie" unternahm der Wiener Kunsthistoriker Alois Riegl (1858-1905) den Versuch, die Kunstgeschichte als Kulturgeschichte zu denken. Georg Vasold analysiert diesen Essay hier erstmals ausführlich im Kontext seiner Entstehung; dadurch eröffnet sich ein neuer, bislang nur wenig beachteter Aspekt im Werk des Wiener Gelehrten.

Georg Vasold ist Assistent am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien und IFK_Junior Fellow 2001/2002.


Symptome der Moderne. Matti Bunzl
Symptome der Moderne. Juden und Queers im Wien des späten 20. Jahrhunderts
Aus dem Amerikanischen von Carolyn Oesterle

Freiburg im Breisgau: Rombach 2004. 310 Seiten, broschiert
EUR 37,10
ISBN 3-7930-9406-5
Als "Symptome der Moderne" waren sowohl Juden wie Homosexuelle bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts als andere identifiziert worden und hatten dem Konzept eines als ethnisch und sexuell "rein" imaginierten Nationalstaats Kohärenz verliehen. Auch wenn das Ende des Zweiten Weltkriegs der systematischen Auslöschung von Juden und Homosexuellen im Holocaust ein Ende bereitete, so setzte sich die Logik der Ausgrenzung doch auch in der österreichischen Nachkriegsrepublik fort; nach wie vor wurden die "Symptome der Moderne" diskriminiert und aus der nationalen Gemeinschaft ausgeschlossen. Erst in den 1970er Jahren begann eine jüngere Generation von Juden und Queers, ihre jeweilige Marginalisierung zu bekämpfen und sich der Öffentlichkeit ins Bewußtsein zu bringen; spätestens seit den 1990er Jahren sind die Anzeichen jüdischer und schwul/lesbischer Differenz integraler Bestandteil gelebter Stadtwirklichkeit. "Symptome der Moderne" behandelt diesen radikalen kulturellen Wandel im Kontext einer umfassenderen mitteleuropäischen Moderne und führt ihn auf geopolitische Veränderungen wie auf das Auftreten eines "postmodern" geprägten neuen Europa zurück.

Matti Bunzl ist Associate Professor am Department of Anthropology der University of Illinois at Urbana-Champaign und IFK_Junior Fellow 1996.


Zwiespältige Begierden. Aspekte der Medienkultur Siegfried J. Schmidt
Zwiespältige Begierden. Aspekte der Medienkultur

Freiburg im Breisgau: Rombach 2004. 141 Seiten, broschiert
EUR 24,70
ISBN 3-7930-9404-9
Zwiespältigkeit prägt unsere Begierden als die Eingeborenen "postmoderner" Mediengesellschaften. Wir schimpfen auf "die Medien" und sind zugleich süchtig nach ihren Angeboten. Wir leben in einer Medienkulturgesellschaft, in der uns die Medien weitgehend die Agenda für unsere Wirklichkeitsentwürfe vorgeben. Aber nicht nur das Leben in Medienkulturgesellschaften, auch jeder Versuch, sie wissenschaftlich auf den Begriff zu bringen, erweist sich als zwiespältige Begierde; denn jeder Versuch beginnt und endet in reflexiven Schleifen und autokonstitutiven Paradoxien. Siegfried J. Schmidt entwirft eine kohärente Beschreibungskultur für eine plausible Kulturbeschreibung und erprobt sie an prägnanten Erscheinungen der Medienkultur.

Siegfried J. Schmidt ist Professor für Kommunikationstheorie und Medienkultur an der Universität Münster.


Lutz Musner/Gotthart Wunberg - Kulturwissenschaften. Forschung - Praxis - Positionen Lutz Musner/Gotthart Wunberg (Hg.)
Kulturwissenschaften. Forschung – Praxis – Positionen

Freiburg im Breisgau: Rombach 2003. 387 Seiten, broschiert
EUR 29,- / sFr 51,-
ISBN 3-7930-9373-5
Weder Lehrbuch noch Anthologie, bilanziert dieser Band wichtige Ergebnisse kulturwissenschaftlicher Forschungen der letzten Jahre und bietet eine Grundlage für neue weiterführende, methodische und begriffliche Zugänge. Damit setzt das IFK eine Programmatik der letzten Jahre fort, die darin besteht, bewußt und gezielt verschiedene regionale bzw. "nationale" Varianten und Variationen von Kulturstudien miteinander ins Gespräch zu bringen.
Das Buch verfolgt zwei Ziele: erstens die Beförderung der im Projekt "Kulturwissenschaften" genuin angelegten komparatistischen Dimension, die Homologien wie Heterologien unterschiedlicher theoretischer und methodischer Positionen sichtbar und verhandelbar macht. Zweitens soll das Erfordernis internationaler Zusammenarbeit unterstrichen werden, denn Kulturwissenschaften, die mehr sein wollen als ein neues "Label" für die tradierten Geisteswissenschaften, bedürfen des Kulturenvergleichs sowohl auf materialer wie auch auf (meta)theoretischer Ebene.

Mit Beiträgen von Christian Gerbel, Aleida Assmann, Lawrence Grossberg, Rolf Lindner, Wolfgang Maderthaner, Elisabeth Bronfen, Hartmut Böhme, Sigrid Weigel, Konrad Köstlin, Heidemarie Uhl, Heidrun Zettelbauer, Thomas Macho, Moritz Baßler, Daniela Hammer-Tugendhat und Horst Wenzel.


Dieter Langewiesche - Liberalismus heute Dieter Langewiesche
Liberalismus heute

Wien: WUV 2001. 67 Seiten, broschiert
Euro 7,- / sFr 13,-
ISBN 3-85114-579-8
Seit dem Zusammenbruch des Kommunismus scheint Europa eine einzigartige Renaissance des Liberalismus zu erleben. Eine neue Ära des Liberalismus scheint also angebrochen, doch keine neue Ära liberaler Parteien. Warum - das erklärt dieses Buch aus der Sicht eines Historikers. Langewiesche versucht in diesem Band eine Neubestimmung liberaler Leitbilder.

Dieter Langewiesche ist Professor für Neuere Geschichte an der Universität Tübingen.


Georg Simmel in Wien - Texte und Kontexte aus dem Wien der Jahrhundertwende David Frisby (Hg.)
Georg Simmel in Wien
Texte und Kontexte aus dem Wien der Jahrhundertwende

Wien: WUV 2000. 386 Seiten, broschiert,
Euro 21,80 / sFr 38,-
ISBN 3-85114-524-0
Die Anwesenheit des Philosophen und Soziologen Georg Simmel (1858-1918) in Wien wurde bisher kaum beachtet. In der Art eines Lesebuches versammelt der Band zentrale und repräsentative Texte Simmels, die zuerst in Wien veröffentlicht wurden. Zusammen mit den in Wien erschienenen Rezensionen, Berichten und Stellungnahmen ergeben sie einen interessanten Ausschnitt der Wiener Moderne aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel.

David Frisby ist Professor für Soziologie an der LSE (The London School of Economics and Political Science, University of London).


Modernität und Trauma - Beiträge zum Zeitenbruch des Ersten Weltkrieges Inka Mülder-Bach (Hg.)
Modernität und Trauma
Beiträge zum Zeitenbruch des Ersten Weltkrieges

Wien: WUV 2000. 230 Seiten, broschiert,
Euro 25,50 / sFr 44,-
ISBN 3-85114-511-9
Die Beiträge des Bandes konzentrieren sich auf das Trauma als Konzept der Erfahrung und Imagination von Modernität zwischen 1910 und 1930. Die Autoren versuchen die Rekonstruktion der Geschichte des Traumas mit einer Interpretation oder Diagnose der Moderne zu verknüpfen. Neben medizin- und militärhistorischen Studien finden sich Aufsätze zur Wahrnehmungs- und Medientheorie sowie zur Literatur- Film- und Kunstgeschichte.

Mit Beiträgen von Eva Horn, Anton Kaes, Albrecht Koschorke, Paul Lerner, Helmut Lethen, Thomas Macho, Wolfgang Pircher, Wolfgang Schäffner, Karl Stockreiter, Ralph Ubl, Bernd Ulrich.

Inka Mülder-Bach ist Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität München.

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Die Stunde der Cultural Studies Rolf Lindner
Die Stunde der Cultural Studies

Wien: WUV 2000. 126 Seiten, broschiert
Euro 12,90 / sFr 23,-
ISBN 3-85114-509-7
Die Cultural Studies, die im englischsprachigen Raum seit den frühen 60er Jahren existieren, erlangen nun auch im deutschen Sprachraum immer größeren Stellenwert. Lindners Werk zieht Bilanz, schafft Überblick über Vergangenes und betrachtet die Auswirkungen bis heute. Dabei werden die cultural Studies selbst zum Gegenstand der Kulturanalyse. Einbezogen wird das gesamte kulturelle Feld - vom Film über die Literatur bis zu Popkultur.

Rolf Lindner ist Professor für Europäische Ethnologie an der Humboldt Universität zu Berlin.

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